[Urlaub mit Hund]

Die Urlaubssaison steht vor ihrem Höhepunkt und auch wir haben gerade erst unsere Buchung in trockene Tücher gebracht. Auch wenn es bei uns erst im September soweit ist, habe ich in letzter Zeit viel über das Thema Urlaub mit Hund nachgedacht und möchte euch ein wenig von unseren Erfahrungen berichten.

Bevor Buddy bei uns einzog haben wir uns über unseren Sommerurlaub eigentlich nie lange den Kopf zerbrochen und eher spontan, oft auch kurzfristig, gebucht. Wenn dann aber der erste Urlaub mit Fellnase ansteht, gibt es plötzlich vieles, über das man sich -ganz zu recht- Gedanken macht. Eine hundefreundliche Unterkunft, ein nicht allzu weit entferntes Ziel, Spaziermöglichkeiten vor Ort und und und.... da kann man schon mal ins Schwitzen kommen.
Wir waren nun schon zwei Mal zu Dritt im Urlaub und haben an beiden Orten eine wunderbare Zeit verbracht. Unsere erste Reise ging im März 2015 nach Friedrichskoog an die Nordsee, beim zweiten Mal zog es uns auf die malerische Ostsee-Halbinsel Darß-Fischland-Zingst, wo wir auch dieses Jahr wieder hinfahren werden ♥
 Doch wie findet man nun sein perfektes Urlaubsziel? Unser absoluter Tipp Nummer Eins ist, sich die Erfahrungen anderer Hundemenschen anzuhören. Ob Reisezeit, Ort oder Unterkunft, die Tipps anderer sind hier wahres Gold wert. Und dann sollte man sich natürlich fragen, welchen Urlaub man sich überhaupt wünscht *zwinker* Möchte man lieber eine Campingreise mit Wandertouren, Ein Ferienhaus am Strand oder eine Pension in den Bergen...? Für uns war zumindest diese Frage sehr schnell beantwortet, denn für beide Zweibeiner ist Meer und Strand ein Muss *lach* Nun wollten wir aber nicht allzu lange mit dem Zwerg im Auto sitzen und eigentlich war es uns auch ganz recht, auf deutschem Gebiet zu bleiben *zwinker* Außerdem favorisiere ich bei einem Urlaub mit Hund vor allem die Vor- und Nachsaison, denn dann ist es nicht mehr so voll, nicht mehr so teuer und die Hunde können am [Hunde]Strand auch mal ohne Leine flitzen.

Die Suche nach dem perfekten Urlaub

Nachdem ich also ungefähr wusste, was wir wollten, schaute ich mich im Netz um, um die passende Unterkunft zu finden. Da wir beide eher der Ferienhaus/-wohnungstyp sind, hatte ich auch schon eine ungefähre Ahnung, wonach ich suchte. Die gängigen Urlaubsportale [Nordsee24, Ostsee24 & Co] bieten hier mittlerweile alle die Möglichkeit, gezielt nach Unterkünften zu suchen in denen Haustiere erlaubt sind, was wirklich praktisch ist. Will man mit einer Fellnase auf Reise gehen, dann ist die Auswahl eigentlich überall recht groß. Bei mehr als zwei Hunden wird es dann schon schwieriger, was relevant sein könnte, wenn man sich beispielsweise ein Ferienhaus mit anderen Familenmitgliedern plus Hunde teilen möchte. Ich denke aber, selbst dann kann man sein passendes Häuschen finden, solange man frühzeitig auf die Suche geht.
Hat man sich dann für einen Ort und eine Unterkunft entschieden, muss man nur noch wählen, wie lange man denn bleiben möchte. Ich persönlich finde, dass die Aufenthaltsdauer immer ein wenig in Abhängigkeit zur Anreisedauer bemessen werden sollte, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Nach Friedrichskoog waren wir beispielsweise 5 Stunden unterwegs und sind 5 Tage geblieben, was mir etwas zu kurz war. Die Anreise nach Zingst nahm dann inklusive ausgedehnter Gassipause schon 6-7 Stunden in Anspruch, was ich für einen Urlaub von 10 Tagen vertretbar finde. Aber auch abgesehen von der Anreisedauer finde ich Kurzurlaube mit Hund -vor allem wenn er zur sensiblen Sorte gehört- eher ungünstig. Buddy braucht immer seine zwei Tage Eingewöhnungszeit, in der er auch nachts schlecht abschalten kann. Deshalb kommt für mich ein Urlaub von weniger als einer Woche eigentlich nicht in Frage.

Die Umgebung und anderes Drumherum

Neben einer Unterkunft in der sich Hund und Mensch wohlfühlen und der richtigen Region sollte man auch schon vor der Buchung einen Blick auf das Umfeld werfen. Fährt man, wie wir, ans Meer, dann sollte man sich beispielsweise anschauen, wie die Regeln für Hunde vor Ort sind, ob es einen gut erreichbaren Hundestrand gibt, wann und ob überhaupt Freilauf möglich ist und ob es neben dem Strand auch noch andere schöne Gassirouten gibt. Friedrichskoog gefiel uns hier zum Beispiel sehr gut, was das Ferienhaus, die Siedlung und das Meer getraf, allerdings herrscht im Nationalpark Wattenmeer das ganze Jahr lang Leinenpflicht, sprich ein Freilauf am Strand ist offiziell verboten. Immer. Auch Wald findet man hier eher weniger. Wen das nicht stört, der wird dort sicher einen tollen Urlaub verbringen können. Doch man sollte es eben vorher einmal checken, um vor Ort nicht enttäuscht zu werden.
In Zingst hingegen fanden wir genau das, was wir so sehr lieben. Den Hundestrand gleich vor der Haustür, eine ruhige Siedlung, die komplett umzäunt ist, und den weiten Nationalpark wenige Gehminuten entfernt. Hier können wir mit Buddy am Strand herumtoben, er kann mit Herrchen schwimmen gehen und es gibt kilometerweite Wanderwege, die per Fuß oder Rad gemeinsam unsicher gemacht werden können. Also ganz genau unser Geschmack *zwinker*
Im Urlaub möchte man aber nicht nur am Strand liegen, schwimmen und wandern, sondern sicher auch mal abends etwas Trinken oder Essen gehen. Auch hier ist mir wichtig, dass Buddy mit dabei sein kann. Hundefreundliche Lokale mit Außenbereich sind also auch immer eine gute Sache, wenn man seine Fellnase abends nicht allein im fremden Ferienhaus lassen will. In Zingst haben wir hier übrigens häufig schmunzeln müssen, wenn unter jedem einzelnen Tisch ein Hund gemütlich auf seiner Decke vor sich hinschnarchte *lach*

So, ich hoffe, ich konnte all denen, die noch nicht so viele Erfahrungen mit dem gemeinsamen Urlaub sammeln konnten vielleicht den ein oder anderen Tipp geben. Wer Lust hat, kann auch noch gerne in unseren Urlaubsberichten stöbern. Und beim nächsten Mal berichte ich euch dann, worauf es ankommt, wenn man eine längere Anreise mit dem Auto vor sich hat *zwinker*

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