[Social Networking.]

Bloggen und die sozialen Netzwerke gehören mittlerweile einfach zusammen. Heute möchten wir mal die Gelegenheit nutzen und ein bisschen darüber plaudern, welche dieser Sozialen Medien wir regelmäßig nutzen und was für uns persönlich den Reiz der einzelnen Netzwerke ausmacht.

Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter - alles ein und das Gleiche? Nö, finden wir so gar nicht. Wir sehen hier nicht einfach nur verschiedene Varianten der sozialen Medien. Wir sehen Kontaktschmieden, Fotoalben, Inspirationsecken und Informationskanäle. Denn jedes Netzwerk bietet andere Gewichtungen und Arten der Darstellung und Mitteilens.

Facebook

-der Klassiker, an dem man eigentlich kaum vorbei kommt. Gleich zu Beginn kann ich euch sagen, dass ich mit diesem Netzwerk irgendwie nie richtig warm wurde. Egal wie lange ich es probierte. Dennoch sind wir auch dort mit einer Seite vertreten und das hat seine guten Gründe. Zum einen zählt es heutzutage wohl einfach zum Standard eine Facebookseite zu haben und es wird auch irgendwie erwartet. Jeder ist dort vertreten. Und genau das ist auch der positive Nutzen, den ich persönlich als Blogger in Facebook sehe. Man kann dort sehr unkompliziert Kontakte pflegen und sich Informationen beschaffen. Entdeckt man ein spannendes neues Label, wird man es ganz bestimmt bei Facebook finden und sich einen ersten Eindruck verschaffen können -abseits der offiziellen Shopwebsite. Und genau das gleiche gilt auch andersherum. Labels und Hersteller, die bei Facebook vertreten sind, können schnell einen übersichtlichen Blick auf euch werfen. Außerdem gilt Facebook nach wie vor als stärkstes soziales Medium, auch was die Verbreitung von Neuigkeiten und somit Promotionfaktoren angeht. Aber auch abseits vom "geschäftlichen" kann man sich unter den Bloggern selbst schnell und unkompliziert organisieren was Gastbeitragsreihen und sonstige Aktionen betrifft. Ihr merkt - die emotionale Begeisterung für Facebook hält sich bei mir wahrlich in Grenzen *lach* dennoch möchte ich es als Kontaktplattform nicht missen.

Twitter

Kurz und bündig lassen sich bei Twitter Nachrichten und Neuigkeiten in Umlauf bringen und ebenso bleibt man auf dem neusten Stand, ohne zu viel Schnickschnack drumherum. Und genau das ist der Faktor, der mir hier fehlt. Ein bisschen Schnickschnack habe ich nämlich schon ganz gern *zwinker* Ich möchte nicht nur einen Satz mit einer Kette von Hashtags lesen und einen Link zu einem Bild oder Video angezeigt zu bekommen. Denn auch wenn ich es klar und ordentlich mag, so ein bisschen Farbe darf dann schon sein. Wir nutzen Twitter eigentlich ausschließlich zur Promotion unserer Blogbeiträge. Denn nicht alle Menschen brauchen ein bisschen Firlefanz so wie wir *lach* und mögen es gerne kurz und knackig. Und da es die wunderbare Möglichkeit gibt, seine Blogbeiträge automatisch [beispielsweise über Bloglovin] auf Twitter teilen zu lassen, können wir diesen Nachrichtenstrom für uns nutzen, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

Instagram

Und bevor ihr nun glaubt, wir sind in den sozialen Netzwerken unterwegs ohne dem Ganzen etwas abgewinnen zu können *hust* kommen wir *hopphopp* zu unseren Lieblingen. Und das sage ich nicht einfach nur daher, denn diese zwei Netzwerke, von denen hier die Rede ist, nutzte ich tagtäglich wirklich gern. Fangen wir mit dem an, mit dem auch in der Regel mein Tag beginnt. Instagram. Instagram gehört ja mittlerweile zur Facebookfamily und ist dennoch so anders vom Flair, wie ich finde. Man könnte sagen, dass Instagram das Gegenstück zu Twitter ist, denn hier stehen die Fotos im Mittelpunkt, der Text übernimmt eine untergeordnete Rolle. Manchmal genieße ich es einfach durch dieses soziale Netzwerk zu stöbern und Bilder zu gucken. Mehr nicht. Einfach nur gucken. 
Es gibt so viele wundervolle IG-Accounts, jeder individuell und wie ein einziges Bilderbuch voller Momente. Manche posten hier ausschließlich Handyschnappschüsse im typischen 1:1 Format, bei anderen gibt's portfoliolike die hochqualitativen Bilder aus der Kamera zu bestaunen. Wiederum andere mixen beides, so wie wir auch. Aber natürlich ist Instagram kein reines Bilderbuch. Seit einem Jahr nutzen wir dieses Netzwerk und ich finde die Texte werden zunehmend länger *schmunzel* Aber das finde ich gar nicht schlecht. Im Gegenteil. Manchmal schaue ich einfach gerne Fotos. Aber häufig folge ich auf diesem Wege auch den tagtäglichen Erlebnissen der anderen. Und so plaudern auch wir gerne unter den meisten Fotos aus dem Nähkästchen. Denn wer eben keine Lust auf viel Text hat, der lässt ihn minimiert und schaut nur auf das Bild. Und das finde ich super.
Neben gucken und lesen gibt es hier natürlich auch die Möglichkeit Herzchen zu verteilen und sich in den Kommentaren auszutauschen. Und auch das mache ich wirklich gern ♥
Instagram bietet mir persönlich nicht nur die Möglichkeit, unsere neusten Fotos zu zeigen oder von aktuellen Erlebnissen zu berichten, sondern auch Kontakte zu pflegen und neue Menschen kennenzulernen, die das gleiche lieben und teilen, wie wir. Hunde, Leben, Freude und Fotografie.

Pinterest

Kommen wir zu einem Netzwerk, dass etwas anders ist als die anderen. Pinterest ist ebenso fotozentriert wie Instagram, was genau unseren Geschmack trifft, arbeitet aber auf eine andere Art und Weise. Hier geht es nicht darum, seine persönlichen Fotos und Erlebnisse zu teilen, sondern eher um das Sammeln. Sieht man irgendwo im Web etwas, das einen interessiert, inspiriert oder bewegt, dann pinnt man es einfach auf seine Pinnwand. Neben dieser Funktion kann man natürlich auch innerhalb des Netzwerkes in den Pins der anderen stöbern und sich deren Pinnwände anschauen. Man sucht einfach nach bestimmten Stichworten und *schwupp* bekommt man alle passenden Pins angezeigt. Für mich ist Pinterest meine Ideenschmiede, Inspirationsecke und Gute-Laune-Lieferant. Ich sammle hier Ideen für Fotos, ebenso wie Rezepte oder Schönes für die Fellnase. Sortiert auf Pinnwänden zum späteren Durchschmökern.

Snapchat

Last but not Least das wohl persönlichste Netzwerk. Zumindest in meinen Augen. Bei Snapchat werden Fotos und vor allem Videos aufgenommen, die sich dann für 24 Stunden in deine Geschichte reihen, bevor sie im Nirvana verschwinden. Heisst vor allem: hier geht es wesentlich privater zu als in den anderen Netzwerken [zumindest in den Kreisen, in denen ich mich bewege *zwinker*]. Ich selbst benutzte Snapchat aktiv mal mehr mal weniger. Je nachdem ob ich Lust und Laune habe, meine Follower mit durch unseren Alltag zu nehmen oder auch nicht. Aber auch wenn ich selbst mal tagelang keine eigenen Geschichte führe, schaue ich allzugern die Geschichten der anderen an. Hier folge ich in erster Linie anderen Bloggern, was ein bisschen den Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Man lernt die Menschen hier in ihrem persönlichen Alltag kennen, schaut bei deren Fellnasen in den Napf, begleitet sie auf Gassigängen oder bei Fotoshootings. Sicherlich trifft diese Form des Netzwerks nicht jeden Geschmack. Auch ich musste mich ersteinmal daran gewöhnen. Aber die Vorteile dieser App sind ganz klar ihre Offenheit und Direktheit. Man kann die Menschen an den kleinen Dingen des Alltags teilhaben lassen, für die sich ein offizieller Post nicht lohnen würde, die aber dennoch in ihrer Gesamtheit Gewicht haben. Mein Eindruck ist hier, dass Snapchat vor allem von den jüngeren unter den Bloggern besonders gern genutzt wird. Ab 30+ nimmt die Zahl der Snapchatter dann drastisch ab *schmunzel* - vermutlich auch einfach so ein Generationending.

Unser Exkurs in die sozialen Netzwerke neigt sich dem Ende zu und wir hoffen, dass wir euch einen kleinen, subjektiven Eindruck von den Besonderheiten der einzelnen Medien verschaffen konnten. Wer mag, kann uns natürlich gerne auf den verschiedenen Kanälen folgen. Wir würden uns freuen.

Und natürlich interessiert mich sehr, wie ihr die verschiedenen Netzwerke so wahrnehmt und erlebt oder ob ihr sie gar nicht nutzt. Wir sind gespannt.

Kommentare

  1. Ich bin ja noch absolut neu in der Hunde-Blogger und -Social Media Szene. Aber mir geht es ziemlich genau so wie dir, was die Kanäle betrifft. Wir haben zwar bisher nur Instagram und Twitter eingerichtet, wobei ich dabei aber auch hauptsächlich Ersteres aktiv nutze.
    Ein Bild teilen, was man an dem Tag so erlebt hat, und gleichzeitig einen Einblick in den Tag und die Erlebnisse anderer zu bekommen, das ist es einfach was Instagram so schön und interessant für mich macht. Es ist einfach aufgebaut und, wie du schon geschrieben hast, lädt auch total zum Stöbern ein. Manchmal ertappe ich mich, dass ich nun schon zehn oder zwanzig Minuten lang durch den Entdecker Feed scrolle.
    Facebook ist mir da irgendwie zu unpraktisch und überladen. Während Snapchat bisher noch das absolute "Teenie-Phänomen" für mich war :P In letzter Zeit aber scheint es dann doch bei anderen Zielgruppen anzukommen. Nach Spaß kling es ja allemal.

    Alles Liebe aus Österreich!

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