Butter bei die Möhrchen

- oder das leidige Thema Mahlzeit-
Buddy ist wahrlich nicht das, was man einen guten Esser nennen kann. Zwei bis drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag? Die Portion dann am Stück aufessen? TroFu aus dem Napf fressen? Obst?? Gemüse?!?!
Nein - so funktioniert das leider meistens nicht im Hause Zwerg.

Schon von Welpenbeinen an war Buddy ein mäkeliger Esser. Kekse zwischendurch, einen Knochen zum Nagen oder womöglich Pansen - das wird selbstverständlich wertgeschätzt. Aber selbst diese Leckereien werden meist nur angefressen und anschließend sicher versteckt.




Wenn es dann um die regelmäßige Mahlzeit geht wirds aber richtig schwierig.
Mal kurz schnuppern, eventuell einen Happen nehmen - Ende der Vorstellung.




So sieht dann das Maximum der Gefühle aus - von seinem Bedarf her sollte die Schüssel eigentlich leer sein







Was füttern wir nun eigentlich?
Der Zwerg bekam von Anfang an Wolfsblut Trockenfutter -während der Zahnung und zwischendurch schonmal eingeweicht. Das wurde dann nach einer Weile um Nassfutter mit reinem Fleisch ergänzt (natürlich nicht in einer Mahlzeit *zwinker*)
Zudem versuchen wir -Betonung auf "versuchen"- frisches Obst und Gemüse beizufüttern. Soviel zur Theorie.

Unser Hauptproblem war von klein auf überhaupt die empfohlene Tagesmenge zu erreichen. 
Die Auskunft vom TA -der Hund würde schon fressen was er braucht- schien bei uns nicht ganz zuzutreffen. Denn im Laufe der Monate war Buddy mitunter arg dünn und hatte auch Wachstumsverzögerungen im Vergleich zu seinen Brüdern. 

Auf der einen Seite haderte ich immer mit mir, weil ich der Meinung war, dass wir gutes Futter zur Verfügung stellen und er das gefälligst in angemessener Menge zu fressen hätte, auf der anderen Seite musste man den Zwerg ja zum Fressen bewegen damit er nicht vom Fleisch fiel.






Die Futtersorten schmeckten ihm jedenfalls -das war nie das Problem. Nur schien das Fressen immer nebensächlich zu sein. Alles andere viel interessanter. 
Also fing ich an sein Trofu in einen Futterball zu füllen. Das findet er nach wie vor toll! Er frisst dann mehr als aus dem Napf... aber auf den Tagesbedarf gerechnet immer noch nicht genug.


Nassfutter findet er auch lecker... solange bloß kein Grünzeug drin ist. Kein Fitzelchen.
Dabei ist es egal ob man selbst püriert oder Sorten wie Terra Canis nimmt. Gemüse bleibt Gemüse.
Und selbst das Reinfleisch-Nassfutter lässt er auch mal n.apfweise stehen. Wenns was spannenderes zu tun gibt. Wenn er zu müde ist. Wenn er....




Das einzige Gemüse, dass er liebt sind Möhren. Aber wehe die sind zerkleinert. 
Nein, nur am Stück. 


Immer wieder versuche ich Äpfel oder Bananen unterzujubeln. Selten mit Erfolg.
Ach ja, und wehe ich wage mich zwei Tage in Folge die gleiche Fleischsorte Nassfutter zu wählen. Dann bleibt er stur. 

Ich muss sagen, ich finde das alles äußerst befremdlich. Zuvor hatte ich es ja nur mit Labbis zu tun - mehr muss ich dazu ja eigentlich nicht sagen *hehe* da wird einfach alles essbare eingeatmet bis zum Platzen.

Eine dauerhafte Lösung habe ich nach wie vor nicht gefunden.


Habt ihr auch schon derartige Probleme mit schlechten Essern gehabt? Oder habt ihr alle verfressene Genießer daheim?

Lieben Gruß,
Buddys Frauchen

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